Die Wölfin brachte ein Junges zur Welt und ließ den Fuchs zu Gevatter einladen.

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Der Fuchs und die Frau Gevatterin

Illustration von Otto Ubbelohde, 1909
Die Wölfin brachte ein Junges zur Welt und ließ den Fuchs zu Gevatter einladen. "Er ist doch nahe mit uns verwandt,親戚の" sprach sie, "hat einen guten Verstand und viel Geschicklichkeit,手腕 er kann mein Söhnlein unterrichten und ihm in der Welt forthelfen...続ける" Der Fuchs erschien auch ganz ehrbar光栄な und sprach: "Liebwerte Frau Gevatterin, ich danke Euch für die Ehre,名誉 die Ihr mir erzeigt, ich will mich aber auch..だけでなく so halten, daß Ihr Eure Freude daran haben sollt." Bei dem Fest ließ er sichs schmecken und machte sich ganz lustig, hernachその後 sagte er: "Liebe Frau Gevatterin, es ist unsere Pflicht, für das Kindlein zu sorgen, Ihr müßt gute Nahrung食べ物 haben, damit es auch zu Kräften(Kraft) kommt. Ich weiß einen Schafstall,羊小屋 woraus wir leicht ein gutes Stück holen können." Der Wölfin gefiel(ge·fal·len) das Liedlein, und sie ging mit dem Fuchs hinaus nach dem Bauernhof. Er zeigte ihr den Stall aus der Ferne遠くから und sprach: "Dort werdet(wer·den) Ihr ungesehen人目につかずに hineinkriechen(krie·chen) können, ich will mich derweilその間 auf der anderen Seite umsehen, ob ich etwa ein Hühnlein erwische.捕まえる(er·wi·schen)" Er ging aber nicht hin, sondern ließ sich(nie·der|las·sen) am Eingang des Waldes nieder, streckte die Beine und ruhte sich. Die Wölfin kroch(krie·chen) in den Stall, da lag(lie·gen) ein Hund und machte Lärm,騒音 so daß die Bauern gelaufen kamen, die Frau Gevatterin ertappten捕まる(er·tap·pen) und eine scharfe Lauge熱い灰汁 von ungebrannter Asche燃えていない灰 über ihr Fell gossen.注ぐ(gie·ßen) Endlich entkam逃れる(ent·kom·men) sie doch und schleppte引きずるようにして行く(schlep·pen) sich hinaus; da lag der Fuchs, tat(tun) ganz kläglich悲痛な und sprach: "Ach, liebe Frau Gevatterin, wie ist mirs schlimmひどく ergangen! Die Bauern haben mich überfallen突然襲う und mir alle Glieder zerschlagen,砕く wenn Ihr nicht wollt, daß ich auf dem Platz liegen bleiben und verschmachten飢えと渇きで死ぬ soll, so müßt Ihr mich forttragen.運び去る(fort|tra·gen)" Die Wölfin konnte selbst nur langsam fort, doch hatte sie große Sorge für den Fuchs, daß sie ihn auf ihren Rücken nahm, und den ganz gesunden und heilen健康で元気いっぱいの Gevatter langsam bis zu ihrem Haus trug.(tra·gen) Da rief(zu|ru·fen) er ihr zu: "Lebt wohl,さようなら liebe Frau Gevatterin, und laßt Euch den Braten wohl bekommen,健康を祈って" lachte嘲笑する(aus|la·chen) sie gewaltig aus und sprang fort.