Es hatte eine Mutter ein Büblein von sieben Jahren, das war so schön und lieblich, ...

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Das Totenhemdchen

Datei:Ludwig Richter - Das Tränenkrüglein.jpg Erstellt: 1853
Es hatte eine Mutter ein Büblein von sieben Jahren, das war so schön und lieblich, daß es niemand ansehen konnte平然と見れない, ohne mit ihm gut zu sein親しみなしで, und sie hatte es auch lieber als alles auf der Welt. Nun geschah(ge·sche·hen) es, daß es plötzlich krank ward, und der liebe Gott es zu sich nahm神はその子を召した; darüber konnte sich die Mutter nicht trösten気を紛らす und weinte Tag und Nacht昼も夜も. Bald daraufその後 aber, nachdem...したあとで es begraben埋葬する war, zeigte sich現われる das Kind nachts夜に an den Plätzen, wo es sonstかつて im Leben gesessen und gespielt hatte; weinte die Mutter, so weinte es auch子供も泣く, und wenn der Morgen kam, war es verschwunden(ver·schwin·den). Als aber die Mutter gar nicht aufhören止む wollte zu weinen, kam es in einer Nacht mit seinem weißen Totenhemdchen死装束, in welchemそれは es in den Sarg gelegt war, und mit dem Kränzchen花輪(Kranz) auf dem Kopf, setzte sich zu ihren Füßen彼女の足元に auf das Bett und sprach 'ach Mutter, höre doch auf(auf|hö·ren) zu weinen, sonst kann ich in meinem Sarge nicht einschlafen(ein|schla·fen), denn mein Totenhemdchen経帷子 wird nicht trocken von deinen Tränen, die alle darauf fallen上に降り注ぐ.' Da erschrak(er·schre·cken) die Mutter, als sie das hörte, und weinte nicht mehr. Und in der andern Nacht kam das Kindchen wieder, hielt(hal·ten) in der Hand ein Lichtchen明かり und sagte 'siehst du, nun ist mein Hemdchen bald trocken, und ich habe Ruhe平穏 in meinem Grab.' Da befahl委ねる(be·feh·len) die Mutter dem lieben Gott ihr Leid悲しみ und ertrug耐える(er·tra·gen) es still und geduldig静かに忍耐強く, und das Kind kam nicht wieder, sondern schlief in seinem unterirdischen黄泉の Bettchen.