Trump-Sprecherin korrigiert Vorstoß zum Gazastreifen..Ärzte ohne Grenzen wirft Israel „Unterdrückung" im Westjordanland vor.. etc..

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Quelle Nachrichten von Donnerstag, 06.02.2025


Trump-Sprecherin korrigiert Vorstoß zum Gazastreifen

Photo by Andrew Harnik/Getty Images. (Quelle:https://www.jns.org/trump-not-yet-committed-to-us-boots-on-the-ground-in-gaza-white-house-says/)
Einen Tag nach dem umstrittenen Vorstoß物議を醸す猛進 von Donald Trump zur Übernahme des Gazastreifens durch die USA hat das Weiße Haus die Äußerungen発言 des amerikanischen Präsidenten relativiertを〕相対化する. Die Palästinenser sollten aus dem vom Krieg zerstörten(zer·stö·ren) Küstengebiet沿岸地域 lediglich単にvorübergehend一時的な umgesiedelt移住させる(um|sie·deln)" werden, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt vor Journalisten. Der Präsident habe „ganz klar" deutlich gemacht, dass er von den Partnern in der Region同地域, vor allem von Ägypten und Jordanien, erwarteを〕期待する, palästinensische Flüchtlingeパレスチナ難民 vorübergehend aufzunehmen(auf|neh·men), „so dass wir ihre Wohnungen彼らの住居 wieder aufbauenを〕再建する können", sagte Leavitt. Der Gazastreifen sei derzeit ein „Abrissgebiet"破壊(Ab·riß)地域. Washington werde sich allerdings nicht an der Finanzierung des Wiederaufbaus再建の資金調達 beteiligen, betonte Leavitt.

Ärzte ohne Grenzen wirft Israel „Unterdrückung" im Westjordanland vor

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen援助団体「国境なき医師団」 beklagt慨する eine zunehmende(zu|neh·men) Gewalt von Armee und jüdischen Siedlern軍とユダヤ人入植者 gegen Palästinenser im israelisch besetztenイスラエル占領下 Westjordanlandイスラエル占領下. Seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen, der durch den Terrorüberfallテロ襲撃(Ü·ber·fall) der islamistischen Hamas im Oktober 2023 ausgelöstを〕引き起こす(aus|lö·sen) wurde, seien im Westjordanland 870 Palästinenser getötet und mehr als 7100 verletzt worden, schreibt die Organisation in einem Bericht mit dem Titel Schaden zufügen危害を加え, Versorgung verweigern扶助を否定する". Israel beeinträchtigeを〕損なう(be·ein·träch·ti·gen) systematisch体系的な die Gesundheitsversorgung医療サービス in dem besetzten Gebiet. „Palästinensische Patienten患者 sterben, nur weil sie keine Krankenhäuser erreichen können", sagte Brice de le Vingne, Nothilfekoordinator緊急救援 von Ärzte ohne Grenzen. Israels Vorgehen行動 im Westjordanland sei „Teil eines Mustersモデル systematischer Unterdrückung弾圧".

Panamakanal-Behörde dementiert US-Angaben zu Gebühren

Die Panamakanal-Behörde hat US-Angaben zurückgewiesen, wonachそれによれば staatliche US-Schiffe米国の船舶 künftig keine Gebühren mehr für die Passage通航の為の bezahlen müssten. Die für die Erhebung徴収 zuständige Behörde所轄官庁 teilte mit, sie habe „keine Anpassung適応 dieser Gebühren使用料 vorgenommenを行なう(vor|neh·men)". Zuvor hatte das US-Außenministerium bekannt gegebenを公表する(geben), Panama habe zugestimmt(zu|stim·men), von US-Regierungsschiffen keine Gebühren mehr für die Durchfahrt通行 durch die künstliche Wasserstraße人工水路 zu verlangenを求める. In der Erklärung des US-Außenministeriums im Onlinedienst X heißt es weiterように述べている, der Erlass免除(Er·laß) der Gebühren werde der Regierung „Millionen von Dollar数百万ドル pro Jahr ersparenを〕省く". US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, den Panamakanal wieder unter die Kontrolle seines Landes zu bringen.

Auch Argentinien verkündet Austritt aus WHO

Nach den USA hat auch Argentinien seinen Rückzug aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angekündigt. Der Grund für die Entscheidung seien „tiefgreifende Differenzen in Bezug auf das Gesundheitsmanagement, insbesondere während der Corona-Pandemie", erklärte ein Sprecher des rechtsgerichteten Präsidenten Javier Milei in der Hauptstadt Buenos Aires. Argentinien werde es nicht zulassen, dass eine internationale Organisation in die Souveränität des Landes eingreife. US-Präsident Donald Trump hatte unmittelbar nach Amtsantritt den Austritt aus der WHO angeordnet. Der Schritt Argentiniens bringt die UN-Organisation allerdings finanziell nicht so in die Bredouille wie das Vorgehen der USA: Diese zahlten bislang jährlich 260 Millionen Dollar, das südamerikanische Land nur acht Millionen.

Lange Haftstrafen für Gegner des tunesischen Präsidenten

In Tunesien sind zwei der prominentesten politischen Gegner von Präsident Kais Saied zu sehr langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Der 83 Jahre alte Chef der moderat-islamistischen Partei Ennahda, Rached Ghannouchi, erhielt wegen Verschwörung 22 Jahre Gefängnis. Ghannouchi war Vorsitzender des Parlaments und befindet sich seit Frühjahr 2023 in Haft. Der frühere Ministerpräsident Hichem Mechichi bekam eine Gefängnisstrafe von 35 Jahren. Ihn hatte Saied 2021 nach einem monatelangen Machtkampf zwischen Präsident, Regierung und Parlament abgesetzt. Mechichi hat Tunesien verlassen und wurde vom Gericht in Abwesenheit verurteilt. Saied herrscht in dem nordafrikanischen Land seit seiner Wahl zum Staatschef im Jahr 2019 zunehmend autoritär.

Deutlicher Rückgang der Kandidaten-Zahl bei Bundestagswahl

Zur vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar treten insgesamt 4506 Bewerberinnen und Bewerber an. Dies sind knapp 1700 weniger als bei der Abstimmung 2021, wie Bundeswahlleiterin Ruth Brand in Wiesbaden mitteilte. Gründe für den Rückgang nannte sie nicht. Bei den Bewerbungen ist demnach der Frauenanteil mit 32 Prozent fast so hoch wie bei der Wahl vor knapp dreieinhalb Jahren. Bewerber von CDU/CSU, SPD und FDP kandidieren in allen 299 Wahlkreisen. Grüne und Linkspartei sind jeweils in 297 Wahlkreisen vertreten, die in Teilen rechtsextreme AfD in 295.