US-Präsident Donald Trump hat die Staatsführung im Iran vor der Hinrichtung von Teilnehmern der Massenproteste gewarnt. „Wir werden sehr hart reagieren", sagte der Republikaner dem TV-Sender CBS News. Die iranische Justiz hatte am Dienstag erste Protestierende vor Gericht gestellt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International befürchtet, schon an diesem Mittwoch könnte das erste Todesurteil vollstreckt werden. Aus Protest gegen das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran bestellten Deutschland, Frankreich, Spanien, Finnland und Großbritannien jeweils den iranischen Botschafter ein. Das Auswärtige Amt in Berlin rief das Mullah-Regime in Teheran dazu auf, die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung zu beenden und die Menschenrechte zu achten.
Zug rast in umgestürzten Baukran in Thailand
In Thailand ist ein Passagierzug mit fast 200 Fahrgästen mit voller Geschwindigkeit in einen umgestürzten Baukran gerast. Mindestens 22 Menschen seien ums Leben gekommen, etwa 70 weitere seien verletzt worden, teilten die Behörden mit. Das Unglück ereignete sich am Morgen in der Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bangkok. Der massive Stahlkran, der für den Gleisbau eingesetzt wurde, sei plötzlich umgekippt, nur Sekunden, bevor der Zug heranraste, schreibt die Zeitung „Khaosod". Mehrere Waggons seien daraufhin entgleist. Fahrgäste seien in den Trümmern eingeschlossen worden. Auch sei ein Feuer ausgebrochen.
USA und Dänemark sprechen über Grönland
Im Streit um Ansprüche der USA auf Grönland trifft sich Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen an diesem Mittwoch in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio. An dem Treffen im Weißen Haus nimmt auch die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt teil. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen betonten nochmals, Grönland stehe nicht zum Verkauf und könne nicht von den USA annektiert werden. Man wolle den Amerikanern eine stärkere Zusammenarbeit beim Schutz der Arktis im Rahmen der NATO anbieten, sagte Frederiksen. Grönland ist weitgehend autonom, gehört jedoch zum Königreich Dänemark.
2025 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen
Die globale Erwärmung hat sich im vergangenen Jahr laut dem europäischen Klimadienst Copernicus fortgesetzt: 2025 war weltweit das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und fast ebenso heiß wie die beiden Rekordjahre 2024 und 2023. Erstmals hätten die globalen Temperaturen im Dreijahresdurchschnitt damit um mehr als 1,5 Grad Celsius über dem Niveau der vorindustriellen Zeit gelegen, teilten die Experten weiter mit. Copernicus-Direktor Carlo Buontempo sprach von einem weiteren „Beweis für den unverkennbaren Trend zu einem heißeren Klima".
Französische Regierung muss sich wieder Misstrauensvotum stellen
Die Minderheitsregierung in Frankreich steht an diesem Mittwoch erneut vor zwei Misstrauensvoten. Zuvor debattiert die Nationalversammlung, also das Parlament, in Paris darüber, ob der Mitte-Regierung im Streit um das Mercosur-Handelsabkommen das Vertrauen entzogen werden soll. Beobachter gehen jedoch nicht davon aus, dass die von den Rechtsnationalen um Marine Le Pen und der linkspopulistischen Fraktion La France Insoumise eingebrachten Anträge eine Mehrheit finden werden. Frankreichs Regierung hatte das geplante Handelsabkommen mit vier südamerikanischen Staaten wiederholt scharf kritisiert, konnte es aber nicht verhindern. In der vergangenen Woche wurde die Vereinbarung von der Mehrheit der EU-Staaten angenommen.
Steinmeier fordert mehr Einsatz für Wohnungslose
Mit Blick auf die jüngste Kältewelle sorgt sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um die Obdachlosen in Deutschland. Zehntausende Menschen müssten auf der Straße leben, das sei unerträglich, sagte Steinmeier dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das zu ändern, sei Aufgabe der Politik. Steinmeier dankte Helferinnen und Helfern in Notunterkünften, Suppenküchen und Kältebussen, die in eisigen Nächten unterwegs seien, um Leben zu retten. Laut Hochrechnungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe haben 2024 mehr als eine Million Menschen in Deutschland kein Obdach gehabt.