Trump erhöht nach tödlichen Schüssen in Minneapolis Druck auf demokratische Politiker
Die Demonstrantinnen und Demonstranten in Minneapolis werfen der Behörde vor, die Frau ermordet zu haben
(Quelle:https://orf.at/stories/3416563/)
Nach tödlichen Schüssen von US-Bundesbeamten auf einen Krankenpfleger in Minneapolis erhöht Präsident Donald Trump den Druck auf den demokratischen Gouverneur von Minnesota, Tim Walz. Trump forderte Walz, Bürgermeister Jacob Frey sowie alle demokratischen Gouverneure und Bürgermeister in den USA auf, mit seiner Regierung zu kooperieren. Konkret verlangte er, inhaftierte „kriminelle illegale Einwanderer" an Bundesbehörden zu überstellen, um sie abzuschieben. Der US-Bürger Alex Pretti war am Samstag bei einem Einsatz der Grenzschutzbehörde erschossen worden. Die US-Regierung spricht von Selbstverteidigung, im Internet kursierende Videos stellen diese Darstellung infrage.
Mehr als eine Million Haushalte in den USA ohne Strom
Missouri: Ein Fußgänger auf einer verschneiten Straße in St. Louis. Foto: REUTERS
(Quelle:https://www.handelsblatt.com/usa-us-wintersturm-mehr-als-eine-million-menschen-ohne-strom/100194435.html)
Ein heftiger Wintersturm hat in weiten Teilen der USA mehrere Todesfälle verursacht und mehr als eine Million Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. In mindestens 20 Bundesstaaten riefen die Behörden den Notstand aus, tausende Flüge wurden am Wochenende gestrichen. In New York wurden nach Angaben von Bürgermeister Zohran Mamdani mindestens fünf Menschen tot auf der Straße gefunden. Der Sturm zog am Sonntag vom Süden in den Nordosten der USA. Betroffen waren Bundesstaaten von Texas bis North Carolina sowie die Ostküstenmetropolen Washington und New York. In den nördlichen Bundesstaaten wurde vor lebensbedrohlicher Kälte von bis zu minus 45 Grad Celsius gewarnt.
Dokument zu US-Sicherheitsgarantien laut Selenskyj fertig
Ein US-Dokument zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit zur Unterzeichnung. Er warte nun darauf, dass die USA Termin und Ort für die Unterzeichnung festlegen. Nach der Unterzeichnung soll das Abkommen zur Ratifizierung an den US-Kongress sowie an das ukrainische Parlament weitergeleitet werden. Langfristige Sicherheitsgarantien gelten in Kyjiw als zentrale Voraussetzung für mögliche Kompromisse zur Beendigung des Ukraine-Krieges. Erstmals seit Monaten haben sich am Freitag und Samstag Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi über Wege zu einem möglichen Kriegsende ausgetauscht.
Venezuela lässt mehr als 100 politische Gefangene frei
In Venezuela sind mehr als 100 politische Gefangene aus der Haft entlassen worden. Das teilte Alfredo Romero, Leiter der Nichtregierungsorganisation Foro Penal, im Kurzbotschaftendienst X mit. Die Identität von 104 Freigelassenen sei bereits verifiziert worden. Die venezolanische Führung hat nach der gewaltsamen Absetzung von Staatschef Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz Anfang Januar schon mehrfach politische Gefangene freigesetzt. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez setzt auf eine Annäherung an Washington und hatte angekündigt, eine „bedeutende Zahl" politischer Gefangener in die Freiheit zu entlassen.
Tote und Vermisste nach Fährunglück auf den Philippinen
Nach dem Untergang einer Fähre auf den Philippinen werden Dutzende Menschen im Meer vermisst. Das Schiff „M/V Trisha Kerstin 3" war nach Angaben der Behörden mit mehr als 350 Menschen an Bord unterwegs, als es in der Nacht zwischen den Inseln Mindanao und Jolo verunglückte. Ein Sprecher der örtlichen Küstenwache sprach von mindestens 15 Toten und 316 Geretteten. Nach zahlreichen weiteren Passagieren werde weiterhin gesucht. Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar. Der Schiffsverkehr ist auf den Philippinen ein zentraler Bestandteil des Alltags. Das Land besteht aus mehr als 7000 Inseln. Immer wieder kommt es jedoch aufgrund mangelhafter Sicherheitsstandards zu schweren Unfällen auf See.
Dutzende Verletzte bei Blitzeinschlag auf Bolsonaro-Kundgebung
Bei einem Blitzeinschlag während einer Kundgebung von Anhängern des früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sind nach Angaben der Feuerwehr 89 Menschen verletzt worden, elf von ihnen schwer. 47 von ihnen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in der Hauptstadt Brasília. Trotz starken Regens hatten sich dort tausende Anhänger des inhaftierten ultrarechten Ex-Staatschefs versammelt. Bolsonaro war im vergangenen September schuldig gesprochen worden, seine Anhänger zur Erstürmung des Obersten Gerichts, des Präsidentenpalastes und des Kongresses am 8. Januar 2023 angestiftet zu haben. Bolsonaro wurde zu 27 Jahren Haft verurteilt.