Trump verkündet Verlängerung der Libanon-Waffenruhe..Millionen Menschen rutschen durch Iran-Krieg in Armut ab.. etc..

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Quelle Nachrichten von Freitag, 24.04.2026


Trump verkündet Verlängerung der Libanon-Waffenruhe

Trump erklärt seinen Unterstützern die Welt ©APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA (Quelle:https://www.vol.at/trump-verkuendet-verlaengerung-der-waffenruhe-im-libanon/10130702)
Die Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon soll nach Angaben von US-Präsident Donald Trump um drei Wochen verlängert werden. Das teilte er nach einem Treffen mit Vertretern der Nachbarländer im Weißen Haus in Washington mit. Die derzeit geltende zehntägige Waffenruhe wäre ohne eine Verlängerung am späten Sonntagabend ausgelaufen. Die Vereinigten Staaten würden mit dem Libanon zusammenarbeiten, um ihm dabei zu helfen, sich vor der Hisbollah zu schützen, sagte Trump. Ins Auge nehme er dabei auch die Finanzierung der Miliz durch den Iran. Ungeachtet der jüngsten Gespräche in Washington feuerte die Hisbollah erneut Raketen auf den Norden Israels ab. Die israelische Armee zerstörte eine Raketenabschussrampe im Libanon. Die Kämpfe zwischen der Hisbollah und Israel waren Anfang März wieder aufgeflammt, als die Miliz zur Unterstützung des Irans in den regionalen ​Krieg eingriff.

Millionen Menschen rutschen durch Iran-Krieg in Armut ab

Der Iran-Krieg wird nach Einschätzung der Vereinten Nationen weltweit mehr als 30 Millionen Menschen in die Armut treiben. Grund dafür seien vor allem Engpässe bei Kraftstoff und Düngemitteln, sagte der Chef des UN-Entwicklungsprogramms, Alexander De Croo. Die Blockade von Frachtschiffen in der Straße von Hormus im Zuge des Kriegs habe die landwirtschaftliche Produktivität bereits verringert, erklärte ​der frühere belgische Ministerpräsident. Dies dürfte die Ernteerträge belasten. Ein Großteil der weltweit eingesetzten ‌Düngemittel ​wird im Nahen Osten produziert. Ein Drittel des globalen Angebots wird durch die Straße von Hormus verschifft, die zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman liegt.

Bundesregierung droht Iran indirekt mit weiteren Sanktionen

Deutschlands Regierung hat die Führung im Iran dazu aufgefordert, die strategisch wichtige Straße von Hormus dauerhaft, zuverlässig und ohne Einschränkungen zu öffnen. Falls dies nicht geschehe, stehe man bereit, zusätzliche Sanktionen zu erörtern, heißt es in einer in Berlin veröffentlichten Erklärung. Zugleich begrüßte die Bundesregierung die derzeitige Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Sie eröffne eine wichtige Chance, die diplomatischen Verhandlungen fortzusetzen, um Frieden zu schließen und eine Eskalation des Kriegs abzuwenden. Bei einer umfassenden Übereinkunft sei Berlin auch dazu bereit, „mit seinen Partnern schrittweise bestehende Strafmaßnahmen gegen den Iran zu lockern".

Litauen verstärkt militärische Infrastruktur an Grenze zu Polen

Das Parlament in Litauen hat die Errichtung eines neuen Militärübungsplatzes im Gebiet des sogenannten Suwałki-Korridors beschlossen. Die Abgeordneten des baltischen NATO- und EU-Mitglieds billigten in Vilnius das entsprechende Gesetz. Verteidigungsminister Robertas Kaunas betonte, der Ausbau der Übungsinfrastruktur sei nötig, um die Einsatzbereitschaft der Armee und die Sicherheit an der NATO-Ostflanke zu stärken. Das Trainingsgelände im Grenzgebiet zu Polen soll eine Fläche von mehr als 140 Quadratkilometer umfassen. Dort sollen von 2028 an Übungen mit bis zu 4000 Soldatinnen und Soldaten möglich sein. Durch eine Einnahme des Suwalki-Korridors könnte Russland die Baltenstaaten vom restlichen NATO-Territorium abschneiden.

Gavi-Allianz treibt Malaria‑Impfkampagne in Afrika voran

Die Impfstoff-Allianz Gavi meldet Erfolge im Kampf gegen Malaria in Afrika. Seit 2024 seien dort mehr als 50 Millionen Impfstoffdosen gegen die Infektionskrankheit in 25 Staaten verabreicht worden, teilte Gavi in Genf mit. Erste Berichte aus Ländern wie Kenia, Malawi, Ghana und Kamerun zeigten einen deutlichen Rückgang der Zahl schwerer Krankheitsfälle, betonte die Allianz mit Blick auf den Welt-Malaria-Tag am Samstag. In den kommenden fünf Jahren verfolgt Gavi das Ziel, weitere 50 Millionen Kinder vollständig gegen Malaria zu impfen. Das werde schätzungsweise mehr als 180.000 Kinderleben retten. Malaria ist eine lebensbedrohliche Krankheit, wenn sie nicht behandelt wird. Sie wird durch bestimmte Mückenarten auf Menschen übertragen.

Meta kündigt massiven Abbau von Arbeitsplätzen an

Der Facebook-Mutterkonzern Meta will fast zehn Prozent seiner Belegschaft entlassen. Das geht aus einem internen Schreiben von Personalchefin Janelle Gale hervor. Demnach dürften die Entlassungen nahezu 8000 Menschen treffen. Außerdem sollen etwa 6000 freie Stellen nicht besetzt werden. Gale begründete den Arbeitsplatzabbau mit dem Ziel, „das Unternehmen effizienter zu führen und Investitionen auszugleichen". Meta investiert derzeit massiv in Künstliche Intelligenz. Allein für dieses Jahr wurden dafür Ausgaben von bis zu 135 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Zuletzt beschäftigte Meta nach eigenen Angaben noch fast 79.000 Menschen.