Russland schließt deutsche Goethe-Institute..Iran greift erneut US-Stützpunkte in Kuwait an.. etc..

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Quelle Nachrichten von Donnerstag, 03.09.2026


Russland schließt deutsche Goethe-Institute

Das Logo des Goethe-Instituts in Moskau. (Quelle:https://www.rnd.de/politik/goethe-institute-in-russland-moskau-kuendigt-schliessung-aller-standorte-an-SSY3A4HHHJEHTFAY6SRME3E2VU.html)
Russland will als Reaktion auf die von Deutschland angekündigten Maßnahmen gegen russische Einrichtungen die Goethe-Institute im Land schließen. Das kündigte Außenminister Sergej Lawrow laut Nachrichtenagentur Interfax an. Die Bundesregierung hatte nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig unter anderem die Schließung des Russischen Hauses in Berlin sowie des russischen Konsulats in Bonn angekündigt. Deutschland macht Moskau für den versuchten Angriff verantwortlich. Russland wies die Vorwürfe zurück und drohte mit Gegenmaßnahmen. Neben der Goethe-Hauptstelle in Moskau gibt es Einrichtungen in St. Petersburg und Nowosibirsk. Auch das deutsche Generalkonsulat in St. Petersburg könnte geschlossen werden.

Iran greift erneut US-Stützpunkte in Kuwait an

Kuwait ist erneut Ziel iranischer Raketen- und Drohnenangriffe geworden. Die Luftabwehr habe am frühen Morgen mehrere Angriffe abgewehrt, teilte das Militär des mit den USA verbündeten Golfstaats mit. Irans Staatsrundfunk erklärte, die Attacken richteten sich gegen amerikanische Militärstützpunkte in Kuwait und seien eine Reaktion auf US-Angriffe im Iran. Bereits in der Nacht zum Mittwoch waren Kuwait, Jordanien und Bahrain Ziel iranischer Vergeltungsschläge geworden. Die drei Staaten beherbergen US-Stützpunkte. Laut „Wall Street Journal" will US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die Stationierung amerikanischer Truppen in der Region verlängern.

Maduro fordert Einstellung von US-Strafverfahren

Der vom US-Militär gefangengenommene venezolanische Präsident Nicolás Maduro fordert die Einstellung des in den USA gegen ihn geführten Strafverfahrens wegen Drogenhandels. Sein Anwalt Barry Pollack beruft sich in einem Antrag auf die Immunität von Staatsoberhäuptern und ausländischen Amtsträgern. Maduro war am 3. Januar bei einem US-Militäreinsatz in Caracas festgenommen worden und sitzt seither in Haft. Rechtsexperten sehen geringe Erfolgschancen, da Washington Maduro seit 2019 nicht mehr als legitimen Präsidenten anerkennt. Über den Antrag soll am 17. November verhandelt werden. Scheitert er, ist der Prozessbeginn für Juni 2027 geplant.

Angriff bei Rave in der Schweiz war Amoklauf

Die Schüsse nach einem Techno-Event im Schweizer Kanton Aargau am Wochenende waren nach Polizeiangaben ein Amoklauf. Ein 43-jähriger Schweizer soll auf dem Gelände des Aargauischen Rennvereins mehr als 40 Mal mit einem Sturmgewehr wahllos in eine Menschenmenge geschossen haben. Eine 22-jährige Italienerin starb, sechs Menschen wurden verletzt. Der Verdächtige stellte sich in der Nacht zu Montag selbst und sitzt in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft handelte er allein. Ein Motiv ist bislang unklar, erste Erkenntnisse deuten auf ein psychisches Leiden hin. Gegen den Mann wird unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung und Mordes ermittelt.

Zwei Tote bei Schussvorfall in Minneapolis

Bei einem Schussvorfall in einem Hochhaus in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota sind zwei Menschen getötet worden. Auch der mutmaßliche Täter kam ums Leben, teilte die Polizei mit. Drei Beamte wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht, zwei von ihnen mit Schusswunden. Die Einsatzkräfte waren am Mittwochnachmittag zunächst wegen einer angeschossenen Person alarmiert worden. Vor Ort hörten sie weitere Schüsse und folgten ihnen bis ins oberste Stockwerk des Gebäudes. Dort gerieten sie nach Polizeiangaben in dichten Nebel. Wie der Verdächtige ums Leben kam und was hinter der Tat steckt, ist noch unklar. Auch das FBI ist an den Ermittlungen beteiligt.

Weltwetterorganisation warnt vor starkem El Niño

Die Weltwetterorganisation WMO warnt wegen eines außergewöhnlich starken El Niño vor Überschwemmungen, Dürren und extremer Hitze in den kommenden Monaten. El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, das meist alle zwei bis sieben Jahre auftritt. Dabei erwärmt sich das Oberflächenwasser im zentralen und östlichen tropischen Pazifik ungewöhnlich stark. Das verändert Luftströmungen und Niederschlagsmuster und kann dadurch das Wetter in vielen Teilen der Welt beeinflussen. Nach Angaben der WMO wird der aktuelle El Niño mit hoher Wahrscheinlichkeit bis Februar 2027 anhalten und gegen Jahresende seinen Höhepunkt erreichen. Welche Regionen besonders betroffen sein werden, sei noch nicht verlässlich vorherzusagen.